Wie wichtig Mamas Ernährung ist

Heute beschäftige ich mich mal wieder mit den wichtigen ersten 1.000 Tagen im Leben eines Kindes. Ein Grundstein für die gesunde Entwicklung eines Menschen wird in diesem Zeitraum, von der Empfängnis bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres, gelegt. Dabei ist Stillen die beste Möglichkeit, die Entwicklung des Babys über die Ernährung positiv zu beeinflussen. Immer wieder kommt dabei die Frage auf, ob Mama sich in der Stillzeit auch ständig so super gesund ernähren muss, wie in der Schwangerschaft. Die klare Antwort: JA! Stillende haben nämlich einen erhöhten Nährstoffbedarf von bis zu 60 Prozent, weil die Milchbildung den Körper viel Energie kostet. Merke ich total. Ihr auch? Muttermilch ist wirklich eine echte Wunderwaffe, sie minimiert sogar das Risiko, dass Kinder übergewichtig werden, Allergien oder andere Volkskrankheiten bekommen. Aufgefüllte Reserven sind also extrem wichtig, aber wie kann man die am besten auffüllen? Eigentlich über eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Es gibt aber auch unzählige Nahrungsergänzungs-Produkte und jede Mutti schwört da auf andere. Ich habe letztens im Drogeriemarkt Stillmüsli und Stillmüsliriegel entdeckt. Das hat mich neugierig gemacht und ich habe mal auf die Profutura-Packung geschaut. Wichtig ist vor allem DHA, also Omega-3-Fettsäuren, weil die die Entwicklung von Gehirn und Sehvermögen eines Babys unterstützen. Die Würmchen können DHA nicht selbst bilden und nur über die Muttermilch aufnehmen, deshalb ist es so wichtig, dass dieser Nährstoff ausreichend in Mamas täglichem Speiseplan auftaucht. Übrigens sollten Stillende bis zu 200mg zusätzlich aufnehmen. Das bedeutet – entweder es kommt möglichst dreimal die Woche Fisch auf den Tisch, was ich locker schaffe, weil ich sehr gern Hering, Matjes und Lachs esse – oder man greift einfach mal zu einem Stillmüsliriegel. Wenn man sonst keine Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, kann man durchaus jeden Tag einen als Snack verdrücken oder morgens das Müsli essen. Calcium, Vitamin C und D, Folsäure, Eisen, Jod und Zink sind da mit drin.
Was nehmt Ihr denn eigentlich gern, um den Nährstoffbedarf zu decken? Und auf was wird bei Euch zu Hause besonders geachtet?
Obwohl ich mich schon immer recht gesund ernährt habe, achte ich jetzt – in der Stillzeit – noch mehr auf Obst, Gemüse und wo es her kommt.

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Bei uns um die Ecke ist zweimal die Woche Rheinischer Bauernmarkt, wo es nur saisonale Lebensmittel zu kaufen gibt. Die saftigen Äpfel landen immer in meinem Korb, genauso wie Karotten und Kartoffeln.

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Je nach Saison koche ich auch gern mit Pastinaken, Kürbis, Blumenkohl und Bio-Hühnchen, Eier und Tomaten. Was das Thema Kohl und Baby-Blähungen angeht, bin ich der Meinung, dass Mama einfach ausprobieren muss, was geht und was nicht. Ich habe festgestellt, dass Grünkohl gar kein Problem ist, Brokkoli dagegen nicht so gut bei Luis ankommt. Und besonders bereut habe ich meinen Gang ins indische Restaurant. Ich liebe indisches Essen und obwohl ich mein Gericht ganz mild bestellt habe, ohne jegliche Schärfe, hat Luis´ Bäuchlein leider so heftig reagiert, dass ich das Zeug erst mal gar nicht mehr anrühre. Oh Mann, hat mir das leid getan…Was habt Ihr denn für Erfahrungen gemacht? Und was mich total interessiert, wie geht Ihr mit Spargel um? Ist ja gerade Saison und ich liebe Spargel. Verändert der wirklich den Geschmack der Muttermilch und merken Eure Kinder das auch tatsächlich?

Bin wieder sehr gespannt auf Eure Feedbacks und persönliche Geschichten.

Liebe Mama-Grüße, Eure Miriam.

2 Comments on “Wie wichtig Mamas Ernährung ist”

  1. Hi Miriam,
    hast du diesen Post nicht neulich schon veröffentlicht? Na ja, also ich habe 3 Kinder und die hatten nie Blähungen, egal was ich gegessen hab. Wegen des Eisenspiegels habe ich viel Bio-Fleisch gegessen, ansonsten viel Gemüse und Obst. Das essen die 3 auch heute noch gerne. Nahrungsergänzungsmittel sollte man nur bei nachgewiesenem Mangel zu sich nehmen. Mach dir nicht zu viele Gedanken!
    Schreib doch mal was über die zu frühe Geburt und deine Erfahrungen im Krankenhaus.
    Liebe Grüße
    Nina

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    • Hi Nina, danke für deine Erfahrungen. Bio-Fleisch kommt bei uns auch regelmäßig auf den Tisch, wobei Fisch auch wichtig ist und ich vor allem auf Norderney letztens Berge verdrückt habe;-) Zu meinen Erfahrungen im Krankenhaus kann ich sagen, dass die wirklich super waren! Luis kam ja in Lippstadt zur Welt und wir haben uns im EVK extrem gut umsorgt gefühlt. Die Schwestern und Ärzte waren toll und Luis hat sich dort wunderbar entwickelt. Wahnsinn, wie lang das schon wieder her ist 😉

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