Rund und gesund ;-)

Hi ihr Lieben,

ich melde mich mal wieder zum Thema „Die ersten 1.000Tage“. Viele fragen mich, was es damit genau auf sich hat. Die ersten 1.000 Tage im Leben eines Kindes – von der Empfängnis bis zum 2jährigen Geburtstag – gelten als wichtigste Phase, in der viele Faktoren die Chance auf die spätere Gesundheit erhöhen können. In dieser Zeitspanne hat zum Beispiel die Ernährung der Mama und des Babys einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Organe und deren Funktionsweise und Stoffwechsel. Und weil meine beste Freundin, Annika, gerade schwanger ist, denke ich oft an meine runden Monate zurück.

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Ich hatte Glück und mir war nie übel oder schwindelig. Wie bei Annika war ich einfach nur müde in den ersten Wochen, als hätte man einen Stecker ´raus gezogen. Das ging zwar irgendwann vorüber, aber die von vielen prognostizierte Hochphase, in der man sich fit wie ein Turnschuh fühlt, hielt bei mir leider nicht sehr lang an. Kennt Ihr das? Welche „Wehwehchen“ habt oder hattet Ihr denn?
Was ich und die Mamas in meiner Krabbelgruppe immer wieder erstaunlich finden, sind aktuelle Forschungsergebnisse von Milupa. Die besagen, dass weniger über die Gene und viel mehr über die Mama und die Umwelt an das Baby weitergegeben werden. Zum Beispiel über die Ernährung. Weil das Würmchen im Bauch sich natürlich kräftig aus den Nährstoffreserven der Mutter bedient und somit alles erhält was es braucht, ist es umso wichtiger, dass man sich als Schwangere gesund ernährt. Vor allem ab dem 4. Schwangerschaftsmonat sollten mehr Nährstoffe auf dem Speiseplan stehen. Was genau bedeutet das? Klar, viel Obst und Gemüse, weniger Süßkram. Auch wichtig: 1-2 mal die Woche Fisch essen wegen der Omega-3-Fettsäuren, die die Entwicklung von Gehirn, Nervensystem und Sehvermögen des Baby unterstützen. Rindfleisch sollte auch regelmäßig auf den Teller, weil es viel Eisen enthält und somit die Sauerstoffversorgung im gesamten Körper steuert.

Das klingt alles so einfach. Aber was ist, wenn man einfach mal keine Lust hat auf Gesundes? Ich achte grundsätzlich schon immer auf meine Ernährung, aber natürlich kommen auch mal Pommes, Burger und vor allem gern Kuchen oder Waffeln in den Bauch 😉 Das muss einfach ab und zu sein und ist in Maßen vollkommen ok. Witzigerweise hatte ich in meiner Schwangerschaft keinen richtigen Heisshunger, sondern in den ersten Wochen nur ein stärkeres Interesse an Kartoffeln und Tomaten, hihi.

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(Da war ich im 5.Monat schwanger und auf dem Deutschen Fernsehpreis)

Meinen geliebten Latte Macchiato dagegen konnte ich sehr lange nicht ertragen. Echt verrückt. Was geht denn bei Euch und was gar nicht?

Da Luis ja schon in der Brei-Phase ist, merke ich, dass er durchaus das meiste isst, was ich ihm anbiete. Wer weiß, vielleicht hat das ja tatsächlich damit zu tun, dass ich in meiner Schwangerschaft auch vieles essen konnte und mich ausgewogen ernährt habe.

Ach ja, Folsäure ist natürlich auch immens wichtig und sollte bereits bei akutem Kinderwunsch direkt eingenommen werden. Folsäure ist in Hülsenfrüchten oder Beeren enthalten, ich hatte mir aber aus der Apotheke Folsäuretabletten gekauft.

Gerade wenn man weiß, wie wichtig die ersten 1.000 Tage ab der Empfängnis für das Baby sind, achtet man doch gern auf die Ernährung oder? Und auch wenn wir noch lange nicht beim 2.Lebensjahr angekommen sind, habe ich bei Luis das rundum gute Gefühl, dass er sich toll entwickelt und ihm an nichts mangelt 😉

So, gleich wird wieder mal der Dampfgarer angeschmissen…wobei ich sehr happy bin, dass Luis mittlerweile auch einige „Menüs“ aus dem Gläschen isst. Spart doch eine Menge Zeit!!

Freu mich wie immer über Eure Erfahrungsberichte und sag bis nächste Woche.

Eure Miriam.

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