Bäuchlein, Brei und Blähungen

Dass die ersten 1.000 Tage von der Befruchtung bis zum zweiten Lebensjahr des Kindes extrem wichtig sind und die Weichen für die spätere Gesundheit stellen, wisst Ihr. Doch was gehört alles in diese Zeit und welche Phasen durchlaufen die Kleinen? Heute beschäftige ich mich mit dem Thema „Babys Bäuchlein“, da hat bestimmt jede Mama einige Erfahrungen beizutragen 🙂 Nach der Geburt muss das gesamte Verdauungssystem der Minis erst die Arbeit aufnehmen. Der Babydarm ist natürlich kurz nach dem Start ins Leben noch leer und völlig unbesiedelt, das heißt: keine Bakterienkultur. Mit dem ersten Schluck Milch (Muttermilch oder industrielle Babynahrung mit prebiotischen Ballaststoffen) beginnt dann die Besiedelung und der Minidarm legt los mit der Verarbeitung. Jedes Würmchen reagiert anders auf die erste Milch oder die erste Flasche. In der Regel leiden die Kleinen oft unter Blähungen, Koliken, Durchfall. In den ersten Lebenswochen hat Luis starke Bauchaction gehabt und wir mussten bei jedem Wickeln eine Babybauchmassage mit Bäuchleinöl geben und ihn im sogenannten Fliegergriff durch die Wohnung tragen.

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Wenn es besonders schlimm war, hat er homöopathische Zäpfchen bekommen. Zum Glück war es nachts deutlich entspannter als tagsüber. Ich kenne eigentlich kaum eine Mama in meinem Umfeld, die nicht über Koliken oder Blähungen in der Anfangszeit geklagt hat. Aber was genau passiert da eigentlich im Babybauch und richtet so viel Unruhe an?
Milupa und Jill Enders, die auch den Bestseller „Darm mit Charme“ gezeichnet hat, haben gemeinsam dazu ein sehr lehrreiches und süßes Erklärvideo produziert. Ich war davon ganz begeistert und verstehe Dank „Gossy“ und „Fossy“ nun, was es mit den wichtigen prebiotischen Ballaststoffen Gos und Fos auf sich hat 🙂 Schaut mal:

Und? Ganz einfach und niedlich erklärt oder? Die prebiotischen Ballaststoffe sind also gut für die geregelte Verdauung und somit auch wichtig für die gesundheitliche Entwicklung innerhalb der ersten 1.000 Tage. Aber ich habe mich gefragt, wo die eigentlich drin sind? Zum Beispiel in Hülsenfrüchten, Beeren, grünem Gemüse, Nüssen… Bis auf Nüsse versuche ich alles andere in Luis‘ Brei regelmäßig einzubauen 🙂 Beeren nehme ich oft aus dem Gläschen und mische es Reis-, Hafer- oder Dinkelflocken unter. An grünem Gemüse geht am besten Bio-Zucchini. Das mag Luis echt gern. Ich mixe das mit Kartoffeln und Rind.

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Avocado findet er auch nicht schlecht, allerdings spuckt er davon vermehrt, weil vermutlich zu viele Fette enthalten sind. Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Bohnen habe ich bislang noch nicht getestet. Habt Ihr da Erfahrungen mit gemacht? Eigentlich lösen die ja selbst bei Erwachsenen oft Blähungen aus, war deshalb etwas vorsichtig bei Luis. Wobei unser Futterwurm hat zum Glück überhaupt keine Probleme mit der Verdauung. Die Windeln sind regelmäßig gut gefüllt und Bauch-Aua ist schon sehr lang nicht mehr da gewesen! Bin selbst immer wieder überrascht, wie toll sein kleiner Darm die unterschiedlichen Lebensmittel meistert (Gossy und Fossy leisten offensichtlich gute Arbeit in Luis‘ Bäuchlein) 🙂

Mein Bauch muss jetzt mit einer Maß alkoholfreiem Russ (Weizenbier mit Limo) klar kommen…

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… und ich freue mich wieder Eure Berichte und Kommentare zu lesen!

Liebe Grüße,

Eure Miriam.

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