Kiwi, Blaubeere, Kürbis, Pastinake…

Mittlerweile will Luis immer öfter mit vom Tisch essen und ich frage mich natürlich, was darf man ihm geben und was besser nicht? Das Innenleben vom Brötchen geht immer und sogar ein Mini-Stück von der bayerischen Weißwurst wurde mit Begeisterung probiert 🙂
Ich denke, wenn Luis Interesse hat, soll er es versuchen oder wie macht Ihr das?
Ich dachte ja nie, dass ich mal so ein Teil kaufen würde:

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Eine Hülle für Bananen!! Wer braucht denn so was? Mittlerweile hab ich die täglich in der Tasche, damit die nicht vermatscht wird, denn Luis liebt zerdrückte Banane im Brei und das kann man schnell in jedem Bistro, Café oder Restaurant machen.
Weil unser Wurm eine extreme Abneigung gegenüber Pastinaken hat, fällt mir wieder die sogenannte Epigenetik im Rahmen der ersten wichtigen 1.000 Tage ein. Die besagt: Weniger die Gene, mehr das Verhalten des Umfeldes bzw die Ernährung der Mama während Schwangerschaft und Stillzeit beeinflussen die Gesundheit und auch Vorzüge der Kleinen.
Ich habe tatsächlich kaum Pastinaken in meiner Schwangerschaft gegessen, dafür viele Tomaten und Zucchini, die Luis sehr lecker findet.

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(Foto: „Lunch mit meiner lieben Freundin Eva Imhof“)

Die Art und Weise der Ernährung ist in vielerlei Hinsicht wichtig. Gesunde und ausgewogene Ernährung fördert die gesunde Entwicklung des Babys und sorgt für eine gute Nährstoffversorgung bei Mutter und Kind. In den ersten 1.000 Tagen ist die Chance, die Gesundheit des Würmchen positiv zu beeinflussen am größten.
Dazu gibt es auch ein treffendes Beispiel in der Tierwelt. Die Honigbiene wird mit einem sogenannten Gelee Royal gefüttert, weshalb sie sich gesünder und kräftiger entwickelt, als ihr arbeitendes Bienenvolk. Ursache hierfür ist die Nahrung, die insbesondere das Wirken der Gene, die der Gesundheit dienlich sind, fördert. Wie sehr das Umfeld und der Alltag auf unsere Gene einwirken, zeigen Studien mit Zwillingen. In jungen Jahren sind sie sich genetisch noch sehr ähnlich. In späteren Jahren unterscheiden sich – aufgrund unterschiedlicher Lebensweisen – die epigenetischen Codes immer mehr.
Ich bin sehr gespannt, wie das bei Evas supersüssen Twins laufen wird und wie sich Lilli und Luisa mal unterscheiden werden. Vom Charakter her sind die beiden jetzt schon total unterschiedlich 🙂

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(Foto: „Mit Family Imhof vor 1,5 Jahren auf Sylt“)

Abschließend bete ich, dass Luis keine der zahlreichen Allergien bekommt, die seine Mama und sein Papa leider haben (Heuschnupfen und sämtliche Tierhaare). Die äußeren Einflüsse dürfen da gern antiallergen ausfallen:-)

Eine schöne Restwoche und Servus,

Eure Miriam.

PS: Übrigens, mein 3Wochen-Urlaub ist vorbei und das nächste Mal gibt’s wieder Berichte aus dem Wohnzimmer, hihi.

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