Babyshower und erstes Fremdeln

Was war das für eine super tolle und gelungene Überraschung für meine beste und langjährige Freundin Anni am Wochenende! Wir haben für sie eine sogenannte Babyshowerparty organisiert und sie hat zum Glück nichts geahnt 😉

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Ich habe eine lustige Windeleule im Internet bestellt und dazu Dekosachen in babyblau, dazu haben die Mädels leckere Cupcakes, Drinks und ganz viele niedliche Geschenke beigesteuert.

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Kennt ihr diesen Brauch aus den USA? Finde ich eine süße Idee, um die werdende Mama nochmal in den Mittelpunkt zu stellen, bevor das Würmchen diese Rolle übernimmt 😉 Zudem kann man schonmal Erfahrungen und zu klein gewordene Babysachen austauschen.

Luis hat die Party etwas verpennt. War in seinem Kinderwagen am Schlummern. Als er dann aufwachte, ging das Fremdeln wieder los. Seit einigen Tagen lächelt er nicht mehr jede und jeden sofort an, der über den Weg läuft, sondern guckt zunehmend kritisch und skeptisch und fängt immer öfter an zu weinen auf fremden Armen. Als ich mich zu dieser Phase, die meist zwischen dem 6. und 8. Monat auftritt, informiert hatte, las ich da etwas von „Herzlichen Glückwunsch“. Häh? Dachte ich. Und dann kam diese Erklärung:
„Was es da zu gratulieren gibt? Mit dem Eintritt in die Fremdel-Phase hat Ihr Baby einen wichtigen Schritt in seiner Entwicklung gemacht: Es kann nun zwischen Bekannten und Unbekannten unterscheiden. Und es hat Sie zu seiner engsten Bezugsperson auserkoren. Das sollten Sie als großes Kompliment auffassen! In der Regel beginnt das Fremdeln im 8. Monat. Daher wird in der Fachliteratur auch oft von der „Achtmonatsangst“ gesprochen.“
Zum Glück hat Luis meine Mutter, nach einer kleinen Eingewöhnungszeit, auch als vertraute Person akzeptiert und sie kann ohne Bedenken jetzt 2 Tage auf unseren Wurm aufpassen. Ich gebe nämlich zum ersten mal seit 1 Jahr wieder Moderationsseminare und bin guter Dinge, dass Enkel und Oma sich perfekt verstehen werden 😉 So lieb, meine Freundin Anna hat mir zur Rückkehr ins Berufsleben einen Guten-Start-Drink geschenkt.

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Und schwupps, der ist schon in meinem Bauch 😉

Wie die erste längere Zeit ohne Luis geklappt hat, schreibe ich Euch natürlich das nächste mal.

Bis dahin liebe Grüße.

Eure Miriam.

2 Comments on “Babyshower und erstes Fremdeln”

  1. Hallo Miriam,
    was ein schöner Beitrag! Babyshower so an sich kenne ich nicht. Bei uns hier in der Ecke wird eine „Pinkelparty“ gefeiert, kurz nach der Geburt, meistens wenn die Mutter mit dem Baby noch im Krankenhaus ist.
    Wie schön, dass Luis das Fremdeln bei Oma und Opa nicht hat und er sie direkt „erkannt hat“. Manchmal ist das Fremden ´ganz schön anstrengend…
    Ich hoffe deine Seminare waren erfolgreich und auch zuhause waren Oma und Luis ein gutes Team.
    Liebe Grüße 🙂

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    • Liebe Marina,danke für Dein liebes Feedback. Seminare waren zum Glück erfolgreich und Luis und Oma waren auch ein spitzen Team;-) Tatsächlich hat Luis die Fremdelphase erstmal schon wieder abgelegt. Zum Glück.Generell wird zwar immer noch jeder Unbekannte kritisch beäugt, aber dass ist ja auch gut so. Pinkelparties kenne ich auch von meinem Mann. Ist ein Sauerland-/Westfalen-Brauch oder? In Hessen gab es das zu meiner Zeit nicht. Ein schönes Wochenende und bis bald. LG, Miriam.

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