Babyshower und erstes Fremdeln

Was war das für eine super tolle und gelungene Überraschung für meine beste und langjährige Freundin Anni am Wochenende! Wir haben für sie eine sogenannte Babyshowerparty organisiert und sie hat zum Glück nichts geahnt 😉

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Ich habe eine lustige Windeleule im Internet bestellt und dazu Dekosachen in babyblau, dazu haben die Mädels leckere Cupcakes, Drinks und ganz viele niedliche Geschenke beigesteuert.

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Kennt ihr diesen Brauch aus den USA? Finde ich eine süße Idee, um die werdende Mama nochmal in den Mittelpunkt zu stellen, bevor das Würmchen diese Rolle übernimmt 😉 Zudem kann man schonmal Erfahrungen und zu klein gewordene Babysachen austauschen.

Luis hat die Party etwas verpennt. War in seinem Kinderwagen am Schlummern. Als er dann aufwachte, ging das Fremdeln wieder los. Seit einigen Tagen lächelt er nicht mehr jede und jeden sofort an, der über den Weg läuft, sondern guckt zunehmend kritisch und skeptisch und fängt immer öfter an zu weinen auf fremden Armen. Als ich mich zu dieser Phase, die meist zwischen dem 6. und 8. Monat auftritt, informiert hatte, las ich da etwas von „Herzlichen Glückwunsch“. Häh? Dachte ich. Und dann kam diese Erklärung:
„Was es da zu gratulieren gibt? Mit dem Eintritt in die Fremdel-Phase hat Ihr Baby einen wichtigen Schritt in seiner Entwicklung gemacht: Es kann nun zwischen Bekannten und Unbekannten unterscheiden. Und es hat Sie zu seiner engsten Bezugsperson auserkoren. Das sollten Sie als großes Kompliment auffassen! In der Regel beginnt das Fremdeln im 8. Monat. Daher wird in der Fachliteratur auch oft von der „Achtmonatsangst“ gesprochen.“
Zum Glück hat Luis meine Mutter, nach einer kleinen Eingewöhnungszeit, auch als vertraute Person akzeptiert und sie kann ohne Bedenken jetzt 2 Tage auf unseren Wurm aufpassen. Ich gebe nämlich zum ersten mal seit 1 Jahr wieder Moderationsseminare und bin guter Dinge, dass Enkel und Oma sich perfekt verstehen werden 😉 So lieb, meine Freundin Anna hat mir zur Rückkehr ins Berufsleben einen Guten-Start-Drink geschenkt.

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Und schwupps, der ist schon in meinem Bauch 😉

Wie die erste längere Zeit ohne Luis geklappt hat, schreibe ich Euch natürlich das nächste mal.

Bis dahin liebe Grüße.

Eure Miriam.

Die Zeit wird knapp…

Also ich muss ja so langsam feststellen, dass die verfügbare Zeit, um To Dos zu erledigen, einzukaufen und auch mal Sport zu machen immer knapper wird. Luis ist jetzt 8 Monate (Wahnsinn, wie schnell die Zeit rast!) und will natürlich die volle Aufmerksamkeit. Heute morgen habe ich es immerhin geschafft, mich auf anstehende Präsentationsseminare, die ich ab nächster Woche gebe, vorzubereiten. Meine Mutter passt dann das erste mal den kompletten Tag auf Luis auf. Wird bestimmt super klappen, dennoch werde ich vermutlich sehr regelmäßig auf mein Handy schauen.. 😉

Komme gerade aus der Küche und habe für mich und Luis parallel was Leckeres gekocht. Bio-Produkte und Abwechslung auf dem Teller sind mir dabei immernoch extrem wichtig, damit Luis in der Beikostphase bestmöglich versorgt ist. Schließlich gehört diese Phase zu den ersten 1.000 Tagen, in denen man die Entwicklung des Babys positiv beeinflussen kann.

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Für mich gab´s Dinkelnudeln mit Lammwürstchen und Tomaten. Die Babyvariante bestand aus Karotten, Kartoffeln, Tomaten und Rind. Aber glaubt mal nicht, dass ich das jeden Tag so aufwendig mache…Es gibt zwischendurch auch Gläschen.

Am Wochenende waren wir auf Hochzeit Nummer 5 in diesem Jahr eingeladen. Diesmal ging es nach Holland. Party direkt am Strand unter freiem Himmel.

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Ein Traum und Luis konnte mal wieder mit seinen Füßchen im Sand strampeln! Machen das Eure Knirpse auch so wahnsinnig gern? Freue mich schon, wenn Luis alt genug ist, um im eigenen Sandkasten zu buddeln, hihi.

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Ich habe übrigens jetzt endlich eine geeignete Anti-Schweiß-Einlage für den Autositz gefunden, für die man nicht das ganze Gerät umbauen muss! Hurra!

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Gut, etwas spät dran. Der Sommer neigt sich dem Ende zu und Luis wird nicht mehr ewig in den Sitz passen, aber so lange ist es noch angenehmer für unseren kleinen Hochofen 😉

Ich habe leider noch gar keine Tipps von Euch bekommen, wie Ihr die Zähnchenschmerzen am besten lindert? Habt Ihr da Geheimrezepte?

Freu mich sehr, von Euch zu lesen und wünsche erstmal einen schönen Mama-Tag 😉

Ganz liebe Grüße,

Eure Miriam.

Der erste Zahn!

Hallöchen. Kaum aus dem Urlaub zu Hause angekommen, bin ich janz uffgerescht, wie der Hesse sagt (mehr kann ich als Frankfurterin tatsächlich nicht…). Luis hat seinen ersten Zahn!!! Hurra! Nach Wochen des Sabbern, überall drauf ´rumkauen und Globuli geben, ist es endlich soweit 😉 Und jetzt stellt sich die Frage: Muss man wirklich jetzt schon „Zähne putzen“? Ich habe mir mal diese Baby-Bürste gekauft:

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Ja, mir klebt auf dem Foto am Kinn ein Schlabber-Rest von meinem süßen Mini-Beisser. Fiel mir leider erst auf, als das Bild schon hochgeladen war, grr. Zurück zur Bürste. Luis findet das Bürsten ganz lustig, aber kaut lieber auf dem Aufsatz herum. Perfekt, dass ich von meiner Moderationskollegin Katja Burkard vor Monaten ihr erstes Kinderbuch geschenkt bekommen habe. Ich lese Luis jetzt immer ganz fleissig vor, wie das mit dem Zähneputzen funktioniert 😉 Beeindruckt ihn zwar wenig, aber vielleicht bleibt ja doch irgendwann etwas hängen, hihi.
Und was macht Ihr gegen die Zähnchen-Schmerzen? Zahnungsgel kommt bislang nicht soooo gut an ;-( Noch hat Luis keine erhöhte Temperatur, leidet aber schon merklich unter der Kieferveränderung. Freu mich auf Eure Tipps!
Unser Wurm macht gerade große Sprünge und Wachstumsschübe. Ob er bei den schon relativ großen Füßchen…

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…mal ein echter Fußballprofi wird? 😉

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Komme gerade triefend vom Regen draussen nach Hause und muss mich jetzt schnell fertig machen.

Das nächste mal wieder mehr.

Einen schönen Abend und ganz liebe Mama-Grüße,

Eure Miriam.

Kiwi, Blaubeere, Kürbis, Pastinake…

Mittlerweile will Luis immer öfter mit vom Tisch essen und ich frage mich natürlich, was darf man ihm geben und was besser nicht? Das Innenleben vom Brötchen geht immer und sogar ein Mini-Stück von der bayerischen Weißwurst wurde mit Begeisterung probiert 🙂
Ich denke, wenn Luis Interesse hat, soll er es versuchen oder wie macht Ihr das?
Ich dachte ja nie, dass ich mal so ein Teil kaufen würde:

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Eine Hülle für Bananen!! Wer braucht denn so was? Mittlerweile hab ich die täglich in der Tasche, damit die nicht vermatscht wird, denn Luis liebt zerdrückte Banane im Brei und das kann man schnell in jedem Bistro, Café oder Restaurant machen.
Weil unser Wurm eine extreme Abneigung gegenüber Pastinaken hat, fällt mir wieder die sogenannte Epigenetik im Rahmen der ersten wichtigen 1.000 Tage ein. Die besagt: Weniger die Gene, mehr das Verhalten des Umfeldes bzw die Ernährung der Mama während Schwangerschaft und Stillzeit beeinflussen die Gesundheit und auch Vorzüge der Kleinen.
Ich habe tatsächlich kaum Pastinaken in meiner Schwangerschaft gegessen, dafür viele Tomaten und Zucchini, die Luis sehr lecker findet.

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(Foto: „Lunch mit meiner lieben Freundin Eva Imhof“)

Die Art und Weise der Ernährung ist in vielerlei Hinsicht wichtig. Gesunde und ausgewogene Ernährung fördert die gesunde Entwicklung des Babys und sorgt für eine gute Nährstoffversorgung bei Mutter und Kind. In den ersten 1.000 Tagen ist die Chance, die Gesundheit des Würmchen positiv zu beeinflussen am größten.
Dazu gibt es auch ein treffendes Beispiel in der Tierwelt. Die Honigbiene wird mit einem sogenannten Gelee Royal gefüttert, weshalb sie sich gesünder und kräftiger entwickelt, als ihr arbeitendes Bienenvolk. Ursache hierfür ist die Nahrung, die insbesondere das Wirken der Gene, die der Gesundheit dienlich sind, fördert. Wie sehr das Umfeld und der Alltag auf unsere Gene einwirken, zeigen Studien mit Zwillingen. In jungen Jahren sind sie sich genetisch noch sehr ähnlich. In späteren Jahren unterscheiden sich – aufgrund unterschiedlicher Lebensweisen – die epigenetischen Codes immer mehr.
Ich bin sehr gespannt, wie das bei Evas supersüssen Twins laufen wird und wie sich Lilli und Luisa mal unterscheiden werden. Vom Charakter her sind die beiden jetzt schon total unterschiedlich 🙂

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(Foto: „Mit Family Imhof vor 1,5 Jahren auf Sylt“)

Abschließend bete ich, dass Luis keine der zahlreichen Allergien bekommt, die seine Mama und sein Papa leider haben (Heuschnupfen und sämtliche Tierhaare). Die äußeren Einflüsse dürfen da gern antiallergen ausfallen:-)

Eine schöne Restwoche und Servus,

Eure Miriam.

PS: Übrigens, mein 3Wochen-Urlaub ist vorbei und das nächste Mal gibt’s wieder Berichte aus dem Wohnzimmer, hihi.

Luis und Luise

Hi, wie geht’s Euch bei der Hitze? Bin ganz begeistert von den beständigen Sommertagen in Bayern. Hier scheint jeden Tag die Sonne und abends regnet oder gewittert es. Die Luft kühlt ab und man kann morgens wieder durchatmen. So muss der Sommer sein😊😎  
Trotz heißer Temperaturen und viel im Kinderwagen sitzen, hat Luis meinen Shoppingtag in München super mitgemacht!

  
Er war so gut drauf, dass er jede Verkäuferin breit angelacht hat und die ganz angetan von ihm waren. Hihi, ich hatte meine helle Freude. Nichtsdestotrotz ist bummeln mit Baby nicht ganz unanstrengend. Luis will halt nicht mehr lang im Wagen sitzen und dann muss man ja auch immer Ausschau halten nach Wickelmöglichkeiten und „Breiaufwärmstationen“ 🙂 Aber wenn man sich nicht zu viel in der Stadt vornimmt, geht das ganz gut. Hab immerhin ein Superschuhschnäppchen gemacht: Winterstiefel im Hochsommer für 80% weniger 🙂 

  
Am besten ist es natürlich, wenn man Freunde mit Baby trifft und die Minis sich gegenseitig ein wenig entertainen können 🙂 Die Cousine meines Mannes war mit ihrer süßen Tochter Luise in der Nähe und wir haben uns zum Kaffee getroffen. 

  
Luise und Luis (Namenswahl war wirklich ein Zufall) fanden sich auf Anhieb interessant, haben sich aber auch gegenseitig Mütze, Schnuller und Flasche streitig machen wollen…Was sind die beiden eigentlich, wenn die Eltern Cousin und Cousine sind? Grosscousine und Grosscousin? Wisst ihr das? 

Das nächste Mal gibt’s wieder mehr zu den ersten 1.000 Tagen. Bis dahin wünsche ich Euch einen „kühlen Kopf“ und schöne Tage.

Servus und sonnige Grüße, Eure Miriam.

Bäuchlein, Brei und Blähungen

Dass die ersten 1.000 Tage von der Befruchtung bis zum zweiten Lebensjahr des Kindes extrem wichtig sind und die Weichen für die spätere Gesundheit stellen, wisst Ihr. Doch was gehört alles in diese Zeit und welche Phasen durchlaufen die Kleinen? Heute beschäftige ich mich mit dem Thema „Babys Bäuchlein“, da hat bestimmt jede Mama einige Erfahrungen beizutragen 🙂 Nach der Geburt muss das gesamte Verdauungssystem der Minis erst die Arbeit aufnehmen. Der Babydarm ist natürlich kurz nach dem Start ins Leben noch leer und völlig unbesiedelt, das heißt: keine Bakterienkultur. Mit dem ersten Schluck Milch (Muttermilch oder industrielle Babynahrung mit prebiotischen Ballaststoffen) beginnt dann die Besiedelung und der Minidarm legt los mit der Verarbeitung. Jedes Würmchen reagiert anders auf die erste Milch oder die erste Flasche. In der Regel leiden die Kleinen oft unter Blähungen, Koliken, Durchfall. In den ersten Lebenswochen hat Luis starke Bauchaction gehabt und wir mussten bei jedem Wickeln eine Babybauchmassage mit Bäuchleinöl geben und ihn im sogenannten Fliegergriff durch die Wohnung tragen.

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Wenn es besonders schlimm war, hat er homöopathische Zäpfchen bekommen. Zum Glück war es nachts deutlich entspannter als tagsüber. Ich kenne eigentlich kaum eine Mama in meinem Umfeld, die nicht über Koliken oder Blähungen in der Anfangszeit geklagt hat. Aber was genau passiert da eigentlich im Babybauch und richtet so viel Unruhe an?
Milupa und Jill Enders, die auch den Bestseller „Darm mit Charme“ gezeichnet hat, haben gemeinsam dazu ein sehr lehrreiches und süßes Erklärvideo produziert. Ich war davon ganz begeistert und verstehe Dank „Gossy“ und „Fossy“ nun, was es mit den wichtigen prebiotischen Ballaststoffen Gos und Fos auf sich hat 🙂 Schaut mal:

Und? Ganz einfach und niedlich erklärt oder? Die prebiotischen Ballaststoffe sind also gut für die geregelte Verdauung und somit auch wichtig für die gesundheitliche Entwicklung innerhalb der ersten 1.000 Tage. Aber ich habe mich gefragt, wo die eigentlich drin sind? Zum Beispiel in Hülsenfrüchten, Beeren, grünem Gemüse, Nüssen… Bis auf Nüsse versuche ich alles andere in Luis‘ Brei regelmäßig einzubauen 🙂 Beeren nehme ich oft aus dem Gläschen und mische es Reis-, Hafer- oder Dinkelflocken unter. An grünem Gemüse geht am besten Bio-Zucchini. Das mag Luis echt gern. Ich mixe das mit Kartoffeln und Rind.

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Avocado findet er auch nicht schlecht, allerdings spuckt er davon vermehrt, weil vermutlich zu viele Fette enthalten sind. Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Bohnen habe ich bislang noch nicht getestet. Habt Ihr da Erfahrungen mit gemacht? Eigentlich lösen die ja selbst bei Erwachsenen oft Blähungen aus, war deshalb etwas vorsichtig bei Luis. Wobei unser Futterwurm hat zum Glück überhaupt keine Probleme mit der Verdauung. Die Windeln sind regelmäßig gut gefüllt und Bauch-Aua ist schon sehr lang nicht mehr da gewesen! Bin selbst immer wieder überrascht, wie toll sein kleiner Darm die unterschiedlichen Lebensmittel meistert (Gossy und Fossy leisten offensichtlich gute Arbeit in Luis‘ Bäuchlein) 🙂

Mein Bauch muss jetzt mit einer Maß alkoholfreiem Russ (Weizenbier mit Limo) klar kommen…

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… und ich freue mich wieder Eure Berichte und Kommentare zu lesen!

Liebe Grüße,

Eure Miriam.

Urlaub mit Oma und Opa

Ich sende euch heute sonnige Grüße aus den Bergen.
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Wie toll, wenn die Schwiegereltern dabei sind und liebend gern Luis bespaßen😊
Er hat seine erste Seilbahnfahrt erlebt und fand es super spannend!
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Das einzige was hier nervt, sind die vielen vielen Wespen:-( Süsses muss immer sofort vom Tisch und der Kinderwagen ist mit einem Moskitonetz umspannt.
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Wie schützt Ihr Eure Kleinen vor stechendem Getier? Und wie ist Euer Verhältnis zu Oma und Opa bzw Schwiegereltern? Ich kann mich wahnsinnig glücklich schätzen, ich verstehe mich super mit den Eltern meines Mannes und freue mich immer, zu sehen wie süß sie mit unserem Sohnemann umgehen.
Ich kann dafür die Umgebung und Sonne genießen 😊☀️
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Das tue ich jetzt auch noch ein bisschen und wünsche Euch erstmal ein wunderbares Wochenende!!
Liebe Grüße und bis nächste Woche,
Eure Miriam.

Turbulente Tage…

Wie Euch sicherlich aufgefallen ist, letzte Woche gab es keinen neuen Beitrag und das tut mir total leid!! Ich hatte turbulente Tage hinter mir, die zwar echt schön, aber mega anstrengend waren. Wir waren auf zwei Hochzeiten eingeladen, die jeweils in Hamburg stattfanden. Ein auf´s andere Wochenende. Das war der Grund, warum wir in der Woche dazwischen Timmendorfer Strand gebucht hatten, damit wir nicht so viel fahren mussten. Naja, aber wie packt man das Auto voll, wenn man schon mal zwei schicke Outfits braucht, Geschenke, Klamotten für die See und den ganzen Babykram für Luis??? Es passte keine Briefmarke mehr in den Kofferraum 😉 Die erste Hochzeit verlief recht entspannt mit Kind, Hotel, Gepäck und Party. Netterweise haben die Eltern von Freunden auf Luis und seinen Mini-Kumpel Moritz abends aufgepasst. Nächsten Tag, auf dem Weg an die Ostsee merkte man schon erste Erkältungssymptome erst bei Luis, dann bei mir und meinen Mann hat es schlussendlich richtig erwischt. Super!! Zum Glück hatte ich Meerwasserpinpetten dabei, die Luis natürlich gar nicht toll fand. Immerhin kam dadurch alles raus und sein Näschen war wieder für ein paar Stunden frei. Ich habe mir in der nächsten Apotheke Ingwer-Tropfen gekauft und die 3 mal am Tag pur (!) eingenommen. Da schwöre ich total drauf! Tatsächlich ging es mir nächsten Tag wieder besser. Zum Glück. Weil ich auf Hochzeit Nummer 2 selbst Trauzeugin war und meine enge Freundin Kirsten mich spontan um eine kleine Hochzeitsrede bat, setzte ich mich in die Strandbar und schrieb mir ein paar Ideen dafür auf. Luis strampelte unterdessen mit seinen Füßchen im Sand und war ganz begeistert. So süß.

Am Freitag hiess es wieder alles ins Auto packen und Abfahrt nach Hamburg. Trotz Verkehr kamen wir pünktlich an. Ich konnte Gott sei Dank noch schnell mit der Standesbeamtin und dem Trauzeugen des Bräutigams sprechen, Dekosachen auf dem Tisch drapieren und dann ging es los. Was für eine wunderschöne Trauung unter freiem Himmel, bei Sonne und angenehmen Temperaturen 😉 Vor meiner Rede war ich ziemlich nervös, schließlich liegt mir Kirsten sehr am Herzen. Alles lief reibungslos und das Brautpaar war gerührt. Hurra!!

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Nach einem wunderbaren, romantischen und leckeren Hochzeitsdinner an der Alster und einer lustigen Party beim Brautpaar zu Hause, bin ich schließlich super platt ins Bett gefallen.

Und wieder hieß es, Auto voll packen, quetschen und schlank machen, grr. Wie macht Ihr das eigentlich mit Baby-Urlaub und Gepäck im Wagen? Irgendwie hab ich noch keine optimale Packkunst entwickelt und bin sehr dankbar über Tipps!!!

Damit war meine Woche aber noch nicht ganz zu Ende. Zum Schluß war ich in Düsseldorf noch auf der Modenschau von Designerin Barbara Schwarzer eingeladen und hatte mich sehr darauf gefreut.

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So abwechslungsreich, schön, lustig, romantisch und kulinarisch die Woche auch war, sie hat mir deutlich gezeigt, dass man als Mama einen Gang zurück schalten muss. Es geht eben nicht mehr alles so spontan oder nach Plan, wenn ein kleiner Wurm Aufmerksamkeit, schlafen, essen, trinken oder seine Ruhe haben will. Die Minis geben den Takt vor. Punkt. Und so hatte die Woche auch was Lehrreiches 😉

Jetzt muss ich ins Bett, man ist halt keine 25 mehr, hihi.

Bis nächste Woche und ganz liebe, müde Grüße.

Eure Miriam.

Rund und gesund ;-)

Hi ihr Lieben,

ich melde mich mal wieder zum Thema „Die ersten 1.000Tage“. Viele fragen mich, was es damit genau auf sich hat. Die ersten 1.000 Tage im Leben eines Kindes – von der Empfängnis bis zum 2jährigen Geburtstag – gelten als wichtigste Phase, in der viele Faktoren die Chance auf die spätere Gesundheit erhöhen können. In dieser Zeitspanne hat zum Beispiel die Ernährung der Mama und des Babys einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Organe und deren Funktionsweise und Stoffwechsel. Und weil meine beste Freundin, Annika, gerade schwanger ist, denke ich oft an meine runden Monate zurück.

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Ich hatte Glück und mir war nie übel oder schwindelig. Wie bei Annika war ich einfach nur müde in den ersten Wochen, als hätte man einen Stecker ´raus gezogen. Das ging zwar irgendwann vorüber, aber die von vielen prognostizierte Hochphase, in der man sich fit wie ein Turnschuh fühlt, hielt bei mir leider nicht sehr lang an. Kennt Ihr das? Welche „Wehwehchen“ habt oder hattet Ihr denn?
Was ich und die Mamas in meiner Krabbelgruppe immer wieder erstaunlich finden, sind aktuelle Forschungsergebnisse von Milupa. Die besagen, dass weniger über die Gene und viel mehr über die Mama und die Umwelt an das Baby weitergegeben werden. Zum Beispiel über die Ernährung. Weil das Würmchen im Bauch sich natürlich kräftig aus den Nährstoffreserven der Mutter bedient und somit alles erhält was es braucht, ist es umso wichtiger, dass man sich als Schwangere gesund ernährt. Vor allem ab dem 4. Schwangerschaftsmonat sollten mehr Nährstoffe auf dem Speiseplan stehen. Was genau bedeutet das? Klar, viel Obst und Gemüse, weniger Süßkram. Auch wichtig: 1-2 mal die Woche Fisch essen wegen der Omega-3-Fettsäuren, die die Entwicklung von Gehirn, Nervensystem und Sehvermögen des Baby unterstützen. Rindfleisch sollte auch regelmäßig auf den Teller, weil es viel Eisen enthält und somit die Sauerstoffversorgung im gesamten Körper steuert.

Das klingt alles so einfach. Aber was ist, wenn man einfach mal keine Lust hat auf Gesundes? Ich achte grundsätzlich schon immer auf meine Ernährung, aber natürlich kommen auch mal Pommes, Burger und vor allem gern Kuchen oder Waffeln in den Bauch 😉 Das muss einfach ab und zu sein und ist in Maßen vollkommen ok. Witzigerweise hatte ich in meiner Schwangerschaft keinen richtigen Heisshunger, sondern in den ersten Wochen nur ein stärkeres Interesse an Kartoffeln und Tomaten, hihi.

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(Da war ich im 5.Monat schwanger und auf dem Deutschen Fernsehpreis)

Meinen geliebten Latte Macchiato dagegen konnte ich sehr lange nicht ertragen. Echt verrückt. Was geht denn bei Euch und was gar nicht?

Da Luis ja schon in der Brei-Phase ist, merke ich, dass er durchaus das meiste isst, was ich ihm anbiete. Wer weiß, vielleicht hat das ja tatsächlich damit zu tun, dass ich in meiner Schwangerschaft auch vieles essen konnte und mich ausgewogen ernährt habe.

Ach ja, Folsäure ist natürlich auch immens wichtig und sollte bereits bei akutem Kinderwunsch direkt eingenommen werden. Folsäure ist in Hülsenfrüchten oder Beeren enthalten, ich hatte mir aber aus der Apotheke Folsäuretabletten gekauft.

Gerade wenn man weiß, wie wichtig die ersten 1.000 Tage ab der Empfängnis für das Baby sind, achtet man doch gern auf die Ernährung oder? Und auch wenn wir noch lange nicht beim 2.Lebensjahr angekommen sind, habe ich bei Luis das rundum gute Gefühl, dass er sich toll entwickelt und ihm an nichts mangelt 😉

So, gleich wird wieder mal der Dampfgarer angeschmissen…wobei ich sehr happy bin, dass Luis mittlerweile auch einige „Menüs“ aus dem Gläschen isst. Spart doch eine Menge Zeit!!

Freu mich wie immer über Eure Erfahrungsberichte und sag bis nächste Woche.

Eure Miriam.

Blogger-Alarm!!

Ich habe von meiner Freundin und RTL-Kollegin Eva Imhof erfahren, dass man sich als Bloggerin öfter mal mit Gleichgesinnten austauscht und sich so Ideen, Tipps und Erfahrungen holt. Eva hat ja auf Youtube einen super süßen Vlog über ihre Happy Family mit Lilli und Luisa, den Ihr Euch hier anschauen könnt: https://www.youtube.com/user/ImhofTV. Sie hatte mich letztens übrigens mal mitgenommen auf einen Onlinevideo-Award und ich war ja schon echt baff, was für ein Hype die Blogger auslösen können, vor allem die jungen!! Eine echt lustige Community.

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Als sich die Möglichkeit ergab, dass ich mich mit der angesagten Fashionbloggerin Mehrnaz in Düsseldorf treffen kann, war ich sofort dabei 😉 Vielleicht kennt Ihr Mehrnaz´ Blog!? Wenn nicht, lohnt es sich hier mal rein zu schauen: http://www.shoplemonde.de/de/. Die Kölnerin hat immer die schicksten und edelsten Klamotten, die sie in toller Umgebung regelmäßig präsentiert und vorstellt. Und worauf ich mich am meisten gefreut habe, Mehrnaz hat eine kleine Tochter, die ähnlich „alt“ ist wie Luis. Ein Mädchen. Wie schön. Luis hat ja fast ausschließlich Jungs in seiner Krabbelgruppe. Irgendwie können meine Freundinnen und Bekannten nur Männer 😉

Als die Fashionbloggerin dann auf mich zugeschoben kam (wir hatten uns auf der Kö getroffen), mussten wir beide lachen. Wir haben exakt den selben Kinderwagen!! Na gut, Mehrnaz hat ein anderes Modell, aber das sieht man erst auf den zweiten Blick.

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Wir haben sofort losgeplaudert über Klamotten (natürlich), Wetter, Babykram und ich habe sie sofort ausgefragt, wie sie zum Bloggen kam und welche Tipps sie mir geben kann. Unsere Minis haben sich auch direkt interessiert beäugt.

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Schon lustig, wie ähnlich man als Mama so tickt. Erst haben wir uns zwar ein paar Läden für uns angeschaut, aber schnell waren wir uns einig, dass wir unbedingt noch in Babyshops müssen. Mehrnaz wollte nach einer Babywanne schauen und ich habe mir einen aufblasbaren Sitz für die Reise gekauft. Sehr praktisch auch für zu Hause übrigens. Einfach an jedem üblichen Stuhl festschnallen, Sitzkissen aufblasen, Kind ´rein, anschnallen, fertig. Luis isst da jetzt ab und zu seinen Brei drin und findet es super.

Apropos Brei. Wir mussten los, Luis hatte Hunger und Mini-Mehrnaz wollte auch was futtern.

Es war ein sehr schöner Tag und wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja auch bald, so viele Leserinnen und Leser für meinen Blog zu begeistern wie Mehrnaz 😉

Bis dahin erstmal ein schönes Wochenende und bis nächste Woche.

Genießt den Samstag, der soll ja wieder super werden! Hurra!

Liebe Sommergrüße,

Miriam.