Erstes Planschen bei 36 Grad

Mann, Mann, Mann, ist das eine Hitze! Mit Baby ist es nur im Schatten auszuhalten und vor allem wenn man unter´m Dach wohnt, braucht es dringend ein kühles und erfrischendes Plätzchen. Ich war natürlich sofort dabei, als meine Freundin Krissi vorgeschlagen hat, zusammen ins Schwimmbad zu fahren. Ich war zwar schon oft dort, aber hatte vor meiner Schwangerschaft ehrlich gesagt nie darauf geachtet, ob die ein Babybecken haben und wie das aussieht. Umso begeisterter war ich, als wir zum einen überhaupt nicht an der Kasse anstehen mussten (und das in der Ferienzeit) und zum anderen der Minipool mit einem Sonnensegel überspannt und komplett im Schatten war. Wir haben unsere Decke, Handtücher, Kinderwagen und Proviant unter einem Baum abgestellt und haben erstmal den noch einigermaßen angenehmen Wind genossen. Luis war unter freiem Himmel, auf der Wiese und so vielen Eindrücken tiefenentspannt, am Brabbeln, Drehen und Lachen. Krissi und ich konnten uns gut unterhalten, während Luis seine Freude auf der Decke hatte. Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass unser kleiner Wurm so viel besser drauf ist, sobald wir draußen an der Luft sind. Geht Euch das auch so mit Euren Kids? Hat Luis bestimmt von meiner Mama geerbt, sie ist die größte Frischluftfanatikerin die ich kenne 😉

Als es dann doch immer heißer und unangenehmer wurde, bin ich mit Luis zum Babybecken gelaufen. Natürlich habe ich ihn vorher dick eingecremt, Schwimmwindel und vorsichtshalber ein UV-Schutz-Schwimmshirt angezogen. Da wusste ich noch nicht, dass der ganze Minipool dank eines Sonnensegels im Schatten ist und ich das Shirt auch hätte weglassen können. Naja…war ja auch unser erster Schwimmbadbesuch, das nächste mal bin ich schlauer. Mit Baby auf dem Arm bin ich also rein ins Babybecken und musste feststellen, dass sich das Wasser natürlich noch nicht besonders aufgewärmt hat und ziemlich kalt war. Zu kalt, um Luis komplett baden zu lassen, aber immerhin hat er mit den Beinchen so wild und begeistert gestrampelt, dass die gar keine Zeit hatten, kühl zu werden 😉

FullSizeRender-10

Danach war nochmal freudige Strampel-Action auf der Decke angesagt, ich bin auch mal für 10 Minuten ins Wasser gesprungen, während Krissi auf Luis aufgepasst hat und dann sind wir wieder aufgebrochen. Zum Glück standen wir mit dem Auto die ganze Zeit unter einem großen Baum und konnten direkt losfahren. Im Gegensatz zur Hinfahrt, da musste ich erstmal die Klimaanlage voll aufdrehen und warten bis ich Luis den aufgeheizten Innenraum zumuten konnte. Kennt Ihr vermutlich, oder? So, jetzt muss ich erstmal zusehen, dass ich unsere Dachwohnung kühl bekomme und wenn ich nicht geschmolzen bin, dann melde ich mich nächste Woche wieder, hihi.

Freu mich bis dahin über Eure Abkühl-Babytipps und wünsche allen eine erträgliche Restwoche!!

Eure Miriam.

Verlosung für Still-Mamis

Liebe Mamas, jetzt ist mein Blog bereits 3 Monate alt und ich habe den ersten Brei zu Hause eingeführt. Eine gute Gelegenheit unter allen Still-Mamis je ein Still-Paket zu verlosen 😉 Milupa hat mir netterweise 4 Produkte zur Verfügung gestellt, die ich selbst sehr lecker fand. Wer mir die lustigste Still-Demenz-Geschichte erzählt, bekommt einmal Stillmüsli und Müsliriegel und Stillmüsli und Stillgetränk geschenkt!

FullSizeRender-9 FullSizeRender-8
Ich erschrecke mich oft über mich selbst, was hoffentlich einzig und allein an diesen Stillhormonen liegt. Da hatte ich letztens alles an die Wohnungstür gestellt, um es mit nach unten zu nehmen: Müll, eine Geschenktüte für eine Freundin und einen Schirm, weil es draussen geregnet hat. Ich packe Luis in den Kinderwagen, rolle los und was habe ich vergessen? Müll, Geschenktüte und den Schirm! Immerhin hatte ich an Luis gedacht 😉 Wenn ich mir wichtige Dinge nicht aufschreibe, verschwinden die ganz tief in der gedanklichen Schublade und kommen erst wieder – wenn überhaupt – zum Vorschein, wenn ich alles längst hätte erledigt haben müssen. Oh Mann….Geht Euch das auch so? Und was sind Eure Tipps und Tricks, um nicht vollkommen schusselig zu werden?

Da mir gerade wieder eingefallen ist, dass ich noch was einkaufen muss für heute Abend, schreibe ich das nächste mal weiter, hihi.

Euch allen eine schöne Restwoche und ich freu mich sehr auf Eure Still-Demenz-Geschichten.
Toi toi toi für die Verlosung und liebe Schussel-Grüße,

Miriam.

Möhrchenalarm!!

Es ist soweit! Luis hat so ein großes Interesse am Essen, wenn wir am Tisch sitzen, dass ich ihm mal pürierte Bio-Möhrchen angeboten habe, um zu schauen was passiert.. Meine Hebamme Lisa hat mich vorbereitet und gesagt, wenn Luis direkt drei Löffel isst, dann ist das schon ein großer Erfolg. Wenn er eine Woche lang den Gemüsebrei verweigert, dann soll ich es erst einmal hinten anstellen und in zwei Wochen wieder versuchen. Ich war ja schon sehr gespannt, ob unser interessiertes Kerlchen auch Möhrchen vom Löffel spannend findet. Mein Mann hat Luis auf seinen Schoß am Esstisch gesetzt und ich habe den ersten Löffel an Luis‘ Schnütchen gehalten. Und tatsächlich, der Mund ging auf und Luis schmatzte auf seiner ersten festen Nahrung ‚rum. Vier Löffel haben wir geschafft, dann hatte er keine Lust mehr. Ich war ja schon irgendwie stolz, dass es direkt beim ersten Versuch geklappt hat. Witzig, worüber man sich als Mama plötzlich total freuen kann 🙂

FullSizeRender-6

Ab der 17. Lebenswoche kann man grundsätzlich bei Interesse des Babys mit der Beikost beginnen, spätestens aber mit der 26. Woche. Ab dann reicht die Muttermilch alleine nicht mehr aus, um den Nährstoff- und Energiebedarf der aktiven Würmchen zu decken. Drehen, Rollen, Robben, Hochziehen, Brabbeln sind ja auch ziemlich anstrengend und kosten Kraft und Energie. Ich hab‘ mich immer gefragt, wie man merkt, ob das Baby bereit ist für die Beikost. Aber als ich die klaren Zeichen von Luis gesehen habe, wie er meinen Mann und mich beim Essen beobachtet, seine Hände zum Mund wandern und er dabei Schmatzgeräusche macht, wusste ich, er will auch was haben. Seid Ihr auch bei Brei und wie läuft es? Luis bekommt zusätzlich natürlich auch noch Muttermilch. So lange, bis er wirklich satt wird von der Beikost. Mütter, die nicht stillen oder früher aufgehört haben, füttern dafür ab jetzt Folgemilch, die auf den höheren Energiebedarf abgestimmt ist. Mich haben viele Mamas schon vorgewarnt, dass vor allem Möhrchenbrei eine ziemliche Schweinerei ist und ja, ich kann es bestätigen, das Zeug hängt wirklich überall!! Zum Glück gibt es Einmal-Lätzchen, sonst bin ich ja nur noch am Waschen. Oder wie macht Ihr das? Habt Ihr einen Tipp, wie man schonend Gemüseflecken aus Babyklamotten ‚raus bekommt?

Das Ziel ist bei der Mittagsbeikost ein Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei. Bei Fleisch sind wir noch nicht angekommen, das sollte man erst ausprobieren, wenn Gemüse und Kartoffeln voll akzeptiert werden. Was für Fleisch nehmt Ihr denn am Liebsten und mit welchem Gemüse mixt Ihr das? Ich habe bislang Möhre, Kartoffel, Süsskartoffel, Pastinake und Zucchini auspobiert. Letzteres kam bei Luis nicht so wahnsinnig gut an…aber ich versuche es nochmal. Übrigens sollte man mit Löffeln vorsichtig sein beim Füttern, wenn sich erste Zähnchen ankündigen. Das kann schmerzhaft für die kleinen Gaumen sein.

Der nächste Schritt ist dann der Abendbrei aus Getreide und Milch. Und danach steht der Nachmittagssnack, der Obstbrei, an. Jetzt bin ich etwas in die Zwickmühle geraten. Als ich mich gestern mit meiner Mutti-Freundinnen-Krabbelgruppe getroffen habe und Irene ihren Moritz mit so einem Obstbrei fütterte, machte Luis plötzlich ganz große Augen und fing an zu schmatzen. Wir mussten lachen und alle waren sich einig, Luis will das auch. Also hat Moritz seinem kleinen Kumpel Luis was übrig gelassen und zum Probieren angeboten, hihi. Und Zack, Mündchen ging auf und der restliche Obstbrei verschwand Löffel für Löffel. Naja, wenn Luis so ein Interesse und Spaß an Obst hat, dann gebe ich ihm das auch und ändere eben ein bisschen die Reihenfolge. Das Baby gibt den Takt vor oder wie heißt es so schön? 🙂 Natürlich muss man trotzdem aufpassen, dass die Verdauung auch gut klappt und man den kleinen Magen-Darmtrakt nicht überfordert. Bei uns funktioniert alles einwandfrei 😉 Welches Obst essen eure Kleinen denn am Liebsten? Kauft ihr das auf dem Markt oder gebt ihr es im Gläschen?

Sehr passend war das Geschenk meiner lieben Moderations-Kollegin Katja Burkard, als ich diese Woche die Punkt12-Redaktion besucht habe mit Luis.

FullSizeRender-5

Sie hat uns ihr zweites selbst geschriebenes Kinderbuch über Prinz Grünigitt geschenkt. Darin geht es um kleine Gemüsemuffel. Bis jetzt gehört Luis noch nicht dazu, aber wer weiß, ob man sich irgendwann in dem Prinzen Grünigitt wieder erkennt. Zum Glück habe ich als Kind fast alles gern gegessen, was meine Mutter gekocht hat. Ich hoffe sehr, dass Luis auch so pflegeleicht wird und bleibt…

Freu mich wie immer auf Eure Berichte und Erfahrungen und sende liebe Möhrchengrüße,

Eure Miriam.

Meine erste Krabbelgruppe

Ich komme gerade von meiner ersten, privat organisierten, Krabbelgruppe und bin total baff, dass mal eben 3 Stunden vergangen sind.

FullSizeRender-4
Meine Freundin Irene kenne ich schon sehr lang, Anna habe ich durch unsere Männer vor einigen Monaten kennengelernt und mit Katrin kamen Anna und ich letztens in unserem Stammcafé ins Gespräch und wir fanden uns auf anhieb so sympathisch, dass wir mit weiteren 3 Mutti-Freundinnen (die heute aber nicht konnten) eine private Krabbelrunde organisiert haben. Alle haben Würmchen zwischen 3 und 7 Monaten – perfekt. Und bis auf EIN Mädchen, haben sonst alle Mädels in unserer Runde Jungs. Moritz, Felix, Leonard, Max, Milo und mein Luis. Verrückt. Sowieso gibt es in meinem Umfeld einen wahren Boys-Boom. Ist das bei Euch auch so? Oder kündigen sich auch mal ein paar Mädchen an?
Also, so ein Treffen will ja schon organisiert sein. Ich habe ganz optimistisch gesagt, dass ich einen Salat beisteuere. Anna war für Baguette und Dips zuständig, Irene für Obst und Katrin hat netterweise noch einen sehr leckeren Kuchen gebacken. Zum Glück hatte mein Nachbar mir zufälligerweise einen frischen Kopfsalat vom Feld vorbei gebracht, weil er 40 davon geerntet hatte und logischerweise nicht so viele allein verdrücken kann. Tomaten, Zwiebeln und Mozzarella hatte ich noch zu Hause. Weil ich morgens, wenn Luis nochmal einschläft, am meisten Zeit und Muße habe, Dinge zu erledigen, habe ich schon in der Früh Tomaten und Zwiebeln geschnitten, Salat gewaschen und alles soweit vorbereitet, dass ich den nur noch anmachen und einpacken muss. Und trotzdem kam ich etwas in Zeitnot. Die Picknickdecke konnte ich erst nicht finden und Luis war quengelig, wollte scheinbar los. Naja, ich habe es tatsächlich pünktlich an den Rhein geschafft und es war ein super schöner Nachmittag mit 4 Babyboys auf den Picknickdecken. Ich finde es ja wirklich spannend, was andere Mamas so berichten von Wachstumschüben, erstem Brei, Entwicklung etc und was da scheinbar noch so alles auf uns zukommt 😉
Am lustigsten fand ich ja ehrlich gesagt, die Unterhaltung letztens in dem Café, in dem wir Katrin und Annelie kennengelernt haben.

image1-2

Da deren Jungs mit 6 Monaten schon etwas weiter sind als Luis, war es sehr interessant, was sie über Beikost und die Auswirkungen zu erzählen hatten. Die vollen Windeln stinken angeblich unendlich fies bei fester Nahrung und man erkennt darin sofort, was der Wurm vorher zu essen bekommen hatte. Ich musste wirklich lachen, dass das unsere erste Unterhaltung mit den beiden war 😉 Zum Glück saß in unserer Ecke sonst keiner und schon gar niemand, der etwas essen wollte. Puh, der Appetit wäre wohl vergangen….

Das nächste mal kann ich mitreden, dann sind wir nämlich auch mit dem ersten Brei an der Reihe. Freu mich schon drauf.

Liebe Grüße an alle Mamas,

Eure Miriam.

Die Milch macht´s…

So, jetzt gebe ich mal Gas. Luis schläft und weil er gerade einen extremen Wachstumsschub durchmacht, habe ich nicht all zu lange Zeit …

FullSizeRender-3

Ich wusste ja schon immer, wie Ihr alle auch, dass Muttermilch gut fürs Kind ist, aber detaillierte Erkenntnisse von Forschern haben mich doch nochmal positiv überrascht. Die nehmen, u.a. in einem Forschungszentrum in Utrecht, seit über 30 Jahren die Muttermilch ganz genau unter die Lupe. Milupa hat mir netterweise diese Informationen zur Verfügung gestellt. Aus was genau besteht eigentlich diese Wundermilch, von der Mamas in der Stillzeit täglich bis zu 800ml (!!) produzieren?
Zu 87,5 % besteht Muttermilch aus Wasser. Das deckt den kompletten Flüssigkeitsbedarf des Babys, was mich total beruhigt. Ich hatte in den – bislang noch seltenen – sehr heißen Tagen oft die Sorge, dass Luis zu wenig Flüssigkeit bekommt und überlegt, zusätzlich etwas Wasser in die Flasche zu geben. In dieser Woche sollen die Temperaturen ja über die 30 Grad-Marke klettern, aber das brauch ich ja dann nicht zu machen 😉 Die übrigen 12,5 % der Muttermilch sind Kohlenhydrate, Fette und Proteine als Energielieferanten, sowie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und viele Immunstoffe, die vor Infektionen und Allergien schützen. Ich will unbedingt vermeiden, dass mein Sohn so viele Allergien bekommt, wie die Mama. Ich bin leider gegen sämtliche Tierhaare, Gräser und Pollen allergisch. Drei Monate hatte meine Mama mich damals gestillt. Ich werde sechs Monate durchziehen, um das Risiko zu minimieren (diese Zeitspanne wird auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICEF empfohlen).

Wichtig sind auch die Omgea-3-Fettsäuren mit dem Namen LCP, weil sie die Gehirnentwicklung, das Sehvermögen und den Stoffwechsel fördern. Wahnsinn, das Gehirn eines Säuglings wächst nach der Geburt 1 g pro Tag – in einem Monat sind das also schon 30 g!! Weil die Würmchen dieses LCP in den ersten Lebensmonaten nicht selbst ausreichend produzieren, sind sie besonders auf die Zufuhr durch Muttermilch angewiesen. Ihr könnt garantiert auch fast täglich dabei zu sehen, wie die kleinen Mäuse ihre täglichen Eindrücke verarbeiten, weil das kleine Gehirn so rasend schnell wächst oder? Luis ist dann immer etwas anhänglicher und quengeliger. Schreien ist zum Glück nicht oft in seinem Repertoire!!! Glück gehabt 😉 Aber egal wie welches Baby auf solche Wachstumsschübe reagiert, es kostet in jedem Fall viel Energie und erfordert eine hohe Dosis spezifischer Nährstoffe, die in optimaler Zusammensetzung in der Muttermilch stecken. Dass Stillen zudem auch noch das Immunsystem der Babys stärkt, habe ich in meinem Freundeskreis eindrucksvoll erfahren. Meine Freundin Sandra war zwei Wochen krank mit Schnupfen, Husten, Heiserkeit – das volle Programm!! Und ihre Tochter Lotta hat rein gar nichts davon abbekommen! Man müsste sich diese Milch ein Leben lang konservieren können, hihi.

Worauf ich allerdings sehr gespannt bin, Stillen verringert auch Zahnfehlstellungen und fördert die Sprachentwicklung. Ob Luis bald anfängt MAMA zu sagen? ;-)))

Habt Ihr Euch eigentlich auch schonmal gefragt, ob Eurem Würmchen die Muttermilch nicht irgendwann mal zu langweilig wird? Witzig finde ich dazu ja die Erkenntnis, dass die Zusammensetzung der Milch sich im Verlauf einer einzelnen Mahlzeit verändert. Immer, wenn wir Muttis stillen, bekommt Mini sozusagen ein komplettes 3-Gänge-Menü: Eine durststillende Vorspeise, einen nahrhaften Hauptgang und eine sättigende Nachspeise. Am Ende der Stillmahlzeit hat die Muttermilch dabei den höchsten Fettgehalt. Scheint ja durchaus abwechslungsreich zu sein 😉

Und dann sind darin auch noch unverdauliche Kohlenhydrate, also Ballaststoffe, enthalten, die den Aufbau einer gesunden Darmflora fördern. Aber alle Mamis, die nicht stillen können, sollen auf keinen Fall nervös werden. Zum Glück gibt es ja gute Säuglingsnahrungen. Die Milupa-Nahrungen haben zum Beispiel auch diese Ballaststoffe und weitere wichtige Inhaltsstoffe. Das nächste mal berichte ich über Erfahrungen meiner Mutti-Freundinnen die schon in der Flaschen- und Beikostphase sind. Ich hatte eine sehr amüsante Unterhaltung im Café 😉

So, Luis hat ganz brav bis jetzt geschlummert und fordert nun meine Aufmerksamkeit.

Freu mich wieder auf Eure Erfahrungen und bin gespannt, ob Ihr auch so begeistert seid von diesen Muttermilch-Funktionen!

Liebe Grüße, Eure Miriam.

OMA, KITA, TAGESMUTTER?

Ich saß neulich im Restaurant mit meinem Mann und wir hatten Luis dabei im Kinderwagen. Neben uns saßen 2 ältere Frauen, die sich über ihre Schwiegertöchter und den Umgang mit deren Kindern unterhalten hatten. Für Omas sahen die beiden zugegebenermaßen ziemlich fit und jung aus. Die eine beschwerte sich lautstark darüber, dass die Frau ihres Sohnes nach 1,5 Jahren schon wieder Arbeiten gehen will und den Kleinen, also ihren Enkel, dann in eine Kita bringt. Kinder gehörten zu der Mutter und nicht in eine Einrichtung, so ihre Meinung. Nicht dass Ihr mich falsch versteht, ich belausche eigentlich keine Gespräche, aber dieses Gespräch wurde einem regelrecht aufgedrängt und da ich ja nun auch selbst Mutter bin, konnte ich schlecht weg hören. Das Thema, wann eine Mutter wieder Arbeiten gehen sollte oder möchte und wie dann das Kind betreut wird, löst grundsätzlich heiße Diskussionen aus, vor allem zwischen zwei Generationen in der Familie. Mein Mann arbeitet in einem französischen Unternehmen und bei den Franzosen ist es üblich, dass die Frau wenige Wochen nach der Geburt schon wieder in den Beruf zurückkehrt. Das finde ich eine harte Vorstellung. Wenn ich sehe, welche tollen Fortschritte und Wachstumsschübe Luis in den letzten 4 Monaten gemacht hat, wäre ich extrem traurig, wenn mir das entgangen wäre. Dennoch werde ich früher wieder mit Moderationen und Coachings beginnen, als viele meiner Freundinnen mit ihrem Job. Angepeilt ist September als Rückkehr ins TV-Studio. Ich habe das große Glück, dass ich meine Einsätze einigermaßen flexibel gestalten und für Luis noch oft da sein kann. Wie bekommt Ihr denn Job und Kind unter einen Hut und wie geht es Euch damit? Habt Ihr auch, wie die Damen aus dem Restaurant, Konflikte mit der Familie? Überrascht bin ich ehrlich gesagt auch, wie Papas mit Kind auf der Straße teilweise wahrgenommen werden. Als mein Mann mit Luis im Tragegurt unterwegs war, wurde er von einem älteren Herren angesprochen, wie toll er es finden würde, dass der Vater sich das Kind vor die Brust schnallt. BarAuf der anderen Seite musste er sich auch schon anhören, wo denn bitte die Mutter des Kleinen sei…Häh? Ich dachte wirklich, wir leben mittlerweile in einer offenen und gleichberechtigten Gesellschaft. Habt Ihr denn auch ähnliche Erfahrungen gemacht? Man muss ja sagen, dass die Politik sich da auch nicht gerade auf eine gemeinsame Linie verständigt. Da hat die FDP gerade angekündigt, sie wolle Mütter, die zu Hause beim Kind bleiben, unterstützen und die CDU will für Mamas dagegen den Wiedereinstieg in den Job erleichtern. Eine neue Umfrage hat aufgedeckt, dass die Mehrheit der befragten Mütter lieber länger für den Nachwuchs da sein möchte, als sich schnellstmöglich wieder ins Büro zu setzen. Schwieriges Thema. Ich selbst hätte auch nicht gedacht, dass Mama sein so zeitintensiv aber wunderschön sein wird. Plötzlich sind über 4 Monate um und man fragt sich, wie kriegt man das mit dem Job in Einklang!? Ich freue mich schon, wieder zu moderieren und zu coachen, aber am liebsten würde ich Luis dann einfach mit nehmen 🙂 Wir haben uns noch nicht ganz entschieden, wie wir unseren Wurm auf Dauer betreuen lassen wollen. Zur Not kommt meine Mutter aus Frankfurt für die erste Zeit, wobei ich die auch nicht gleich mit Haut und Haaren einspannen will – obwohl sie es liebend gern machen möchte!! SeestegGrundsätzlich sind wir echt gesegnet mit Luis. Egal wo wir hingehen, in den meisten Fällen, ist er super entspannt.   Als mein Mann und ich in der Hotelbar auf Norderney abends noch einen kurzen Abstecher machten, brabbelte Luis in seinem Kinderwagen fröhlich vor sich hin; im Fitnessstudio war die Maus eine perfekte Motivation für mich und zum ersten mal besuchte ich den Yogakurs für Mamas, die ihre Kids mitnehmen können und auch da schaute Luis interessiert in die Babyrunde.FullSizeRender-2 Als dann aber ein lautes Jammer- und Schreikonzert um ihn herum los ging, war er doch etwas verwirrt…  Wahrscheinlich werde ich solche Erfahrungen total vermissen, wenn ich wieder arbeite, aber auf der anderen Seite tut es vermutlich auch gut, sich mal ab und zu aus der Mamawelt ‘raus zu nehmen, um dann mit voller Vorfreude eine umso intensivere Zeit mit Luis zu verbringen 😉 Freu mich wieder sehr auf Eure Stories!! Liebe Grüße, Eure Miriam.

Wie wichtig Mamas Ernährung ist

Heute beschäftige ich mich mal wieder mit den wichtigen ersten 1.000 Tagen im Leben eines Kindes. Ein Grundstein für die gesunde Entwicklung eines Menschen wird in diesem Zeitraum, von der Empfängnis bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres, gelegt. Dabei ist Stillen die beste Möglichkeit, die Entwicklung des Babys über die Ernährung positiv zu beeinflussen. Immer wieder kommt dabei die Frage auf, ob Mama sich in der Stillzeit auch ständig so super gesund ernähren muss, wie in der Schwangerschaft. Die klare Antwort: JA! Stillende haben nämlich einen erhöhten Nährstoffbedarf von bis zu 60 Prozent, weil die Milchbildung den Körper viel Energie kostet. Merke ich total. Ihr auch? Muttermilch ist wirklich eine echte Wunderwaffe, sie minimiert sogar das Risiko, dass Kinder übergewichtig werden, Allergien oder andere Volkskrankheiten bekommen. Aufgefüllte Reserven sind also extrem wichtig, aber wie kann man die am besten auffüllen? Eigentlich über eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Es gibt aber auch unzählige Nahrungsergänzungs-Produkte und jede Mutti schwört da auf andere. Ich habe letztens im Drogeriemarkt Stillmüsli und Stillmüsliriegel entdeckt. Das hat mich neugierig gemacht und ich habe mal auf die Profutura-Packung geschaut. Wichtig ist vor allem DHA, also Omega-3-Fettsäuren, weil die die Entwicklung von Gehirn und Sehvermögen eines Babys unterstützen. Die Würmchen können DHA nicht selbst bilden und nur über die Muttermilch aufnehmen, deshalb ist es so wichtig, dass dieser Nährstoff ausreichend in Mamas täglichem Speiseplan auftaucht. Übrigens sollten Stillende bis zu 200mg zusätzlich aufnehmen. Das bedeutet – entweder es kommt möglichst dreimal die Woche Fisch auf den Tisch, was ich locker schaffe, weil ich sehr gern Hering, Matjes und Lachs esse – oder man greift einfach mal zu einem Stillmüsliriegel. Wenn man sonst keine Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, kann man durchaus jeden Tag einen als Snack verdrücken oder morgens das Müsli essen. Calcium, Vitamin C und D, Folsäure, Eisen, Jod und Zink sind da mit drin.
Was nehmt Ihr denn eigentlich gern, um den Nährstoffbedarf zu decken? Und auf was wird bei Euch zu Hause besonders geachtet?
Obwohl ich mich schon immer recht gesund ernährt habe, achte ich jetzt – in der Stillzeit – noch mehr auf Obst, Gemüse und wo es her kommt.

image1

Bei uns um die Ecke ist zweimal die Woche Rheinischer Bauernmarkt, wo es nur saisonale Lebensmittel zu kaufen gibt. Die saftigen Äpfel landen immer in meinem Korb, genauso wie Karotten und Kartoffeln.

image2

Je nach Saison koche ich auch gern mit Pastinaken, Kürbis, Blumenkohl und Bio-Hühnchen, Eier und Tomaten. Was das Thema Kohl und Baby-Blähungen angeht, bin ich der Meinung, dass Mama einfach ausprobieren muss, was geht und was nicht. Ich habe festgestellt, dass Grünkohl gar kein Problem ist, Brokkoli dagegen nicht so gut bei Luis ankommt. Und besonders bereut habe ich meinen Gang ins indische Restaurant. Ich liebe indisches Essen und obwohl ich mein Gericht ganz mild bestellt habe, ohne jegliche Schärfe, hat Luis´ Bäuchlein leider so heftig reagiert, dass ich das Zeug erst mal gar nicht mehr anrühre. Oh Mann, hat mir das leid getan…Was habt Ihr denn für Erfahrungen gemacht? Und was mich total interessiert, wie geht Ihr mit Spargel um? Ist ja gerade Saison und ich liebe Spargel. Verändert der wirklich den Geschmack der Muttermilch und merken Eure Kinder das auch tatsächlich?

Bin wieder sehr gespannt auf Eure Feedbacks und persönliche Geschichten.

Liebe Mama-Grüße, Eure Miriam.

Mein erster Babyurlaub

image1Was für ein Traum, ich sitze mit meinem Mann im Strandkorb in der Sonne und Luis pennt tief und fest im Kinderwagen neben uns.  Es ist mein erster Urlaub als Mama und ich muss vorweg sagen, so entspannt hätte ich mir Babyferien nicht vorgestellt 🙂 Ich war noch nie vorher auf Norderney gewesen und stelle fest, es ist die perfekte Insel für Kinder. Von uns aus sind es nur 3 Stunden Autofahrt (die Luis schon sehr entspannt fand) und dann kann man hier alles ganz locker zu Fuß erreichen. Auch viele Restaurants und Bars sind so geräumig, dass unser Kinderwagen gut Platz hat. Ich war zunächst schon etwas nervös, wie das mit Baby so wird im Urlaub. „Was packt man alles ein?“, „Wie wird wohl die Fahrt?“, „Schläft er auch einigermaßen in der neuen Umgebung?“, „Müssen wir abends immer zu einer bestimmten Uhrzeit im Hotel sein oder kann man Luis einfach überall hin mitnehmen?“, „Schreit er die Insel zusammen oder ist er so entspannt wie auch zu Hause?“ Jetzt sind schon 4 Tage um und ich habe mich überhaupt nicht eingeschränkt gefühlt. Luis scheint die neuen Eindrücke total spannend zu finden; er hat mittlerweile lustige neue Geräusche und Grimassen drauf. Ich könnte mich schlapp lachen. Und die Seeluft scheint auch einen positiven Effekt zu haben.image2 Luis schläft teilweise besser und länger am Stück als zu Hause. Verrückt. Meine Bedenken im Vorfeld waren total unbegründet. Was die ganze Sache noch entspannter macht, Freunde von uns sind mit ihrem Moritz auch auf Norderney und wir schieben entweder zu viert über die Insel oder wechseln uns hin und wieder ab mit babysitten, so dass mein Mann und ich auch mal eine kurze Zeit für uns haben. Wir haben gestern auch zum ersten mal einen Tragegurt ausprobiert. Zu Hause fand Luis den nicht ganz so bequem, aber als wir mit ihm da drin draußen an der Promenade spazieren waren, hat er 1,5 Stunden tief gepennt und wir mussten den Kinderwagen nicht gegen den Wind steuern 🙂  Also manchmal ist es mir fast schon suspekt, was für ein pflegeleichtes Baby Luis ist. Sogar wenn wir abends noch was essen gehen, kein Mucks von ihm. Und wenn er mal quengelt, dann nehmen wir ihn aus dem Wagen und zeigen ihm die Umgebung, findet er super interessant. Allerdings ist mir durchaus bewusst, dass das ganz bald bestimmt anders wird, wenn er das bisherige Programm langweilig findet…Ab wann wurde es denn bei Euch so richtig anstrengend? Wahnsinn, wie die frische Meeresbrise hier meinen Appetit beeinflusst. Ich könnte plötzlich in einer Tour was futtern und bin Dauergast am Fischbrötchenstand. So viele Omega3-Fettsäuren bekomme ich sonst in einem halben Jahr 🙂 Mit dem Wetter haben wir die kompletten image3Urlaubstage riesiges Glück gehabt, bis auf ein paar Wolken zwischendurch, kam immer wieder länger die Sonne ‚raus und ich habe die erste schöne Bräune für dieses Jahr bekommen. Endlich sieht man die dunklen Ränder unter den Augen nicht mehr, hihi 🙂  Eben war ich mit meiner Freundin Irene zusammen beim Aqua Fitness und unsere Männer haben das Babyprogramm übernommen. Perfekt. So ausgeglichen habe ich mich schon länger nicht gefühlt. Der nächste Urlaub ist zum Glück schon gebucht und auf Norderney waren wir ganz sicher nicht das letzte mal. Jetzt geht’s weiter Richtung „Weiße Düne“, die letzten Stunden bei Sonne, See und guter Luft genießen, bevor es zurück in die Heimat geht.

Ich schicke Euch ganz liebe Inselgrüsse und bis bald.

Eure Miriam.

Wenn Mama auch mal wieder schön sein will…Verlosung!

Ich beschäftige mich heute mit der Frage: „Wie schaffe ich es eigentlich mit Kind und Haushalt wieder frisch lackierte Nägel zu haben und meinen Ansatz färben zu lassen?“

Ja klar, in erster Linie geht es natürlich um die Versorgung der kleinen Würmchen und die kommen an erster Stelle. Aber so langsam habe ich auch mal wieder das Bedürfnis, etwas mehr für mich zu machen. Ich gehöre nicht zu den Frauen, die ohne Hilfe und Sport von ganz alleine sofort wieder die alte Figur zurück bekommen und wenige Wochen nach der Geburt den Kinderwagen durch die Gegend schieben, als hätte man nie zugenommen. Ok, mir fehlen auch „nur“ noch 5 Kilo zu meinem Ursprungsgewicht, aber in viele meiner Hosen passe ich immer noch nicht rein. Nicht dass ihr mich falsch versteht; ich leide da nicht drunter, aber ab und zu denkt man schon daran, dass es ohne die ein oder anderen Pölsterchen auch mal wieder ganz nett wäre 😉

Immerhin: Ich habe mein erstes Ziel zum alten ICH geschafft: meinen Ansatz färben lassen. Tadaaaa. Man hätte es auch schon Ombre-Look nennen können, so weit war der bereits ´raus gewachsen. Haha.

Und dann sind da noch die Fingernägel. Regelmäßig feilen ist kein Problem, aber ich bin ein Fan von bunten Farben auf den Nägeln, vor allem jetzt, wenn der Sommer kommt. Oh je, das klingt wie ein Luxus-Problem, aber geht es euch nicht auch so, dass ihr lieber auf Lack verzichtet, bevor man keine Zeit hat, den richtig trocknen zu lassen und es dann noch schlimmer aussieht oder man immer wieder den Entferner aus dem Schrank holen muss?

So, genug gejammert! Ich bin gern Mama mit allem was dazu gehört und jetzt habe ich mir die Zeit einfach mal genommen, um doch mal etwas auf meine Nägel zu pinseln.

DSC02697

Während ich hier schreibe, trocknen die vor sich hin. Perfekt 😉

Und weil ich einen Schwung Nagellacke zur Verfügung gestellt bekommen habe und ihr auch davon profitieren sollt, VERLOSE ich dieses kleine Sommerlook-Paket an eine Mami. Das besteht aus einem neuen hübschen Jewel Shaker – das sind kleine Perlchen, die ihr euch auf jeden noch nicht getrockneten Nagellack streuen könnt, um zu glänzen – ausserdem eine aufhellende Nagelkur, einen pearly white Lack und einen schönen Roséton.

DSC02695

Schreibt mir doch einfach eure kleine Beauty-Story oder persönlichen Tipps und Tricks.
Ich freu mich schon drauf!

Und das nächste mal beschäftige ich mich etwas intensiver mit der Ernährung in der Stillzeit und was nachweislich am Besten für das Baby ist 😉

Bis ganz bald. Eure Miriam.

Luis‘ erstes Ostern

Na, habt ihr die Ostertage gut überstanden? Der Osterhase hat sich ja mächtig die Pfoten verkühlt…War es bei euch auch so wahnsinnig frisch draussen? Immerhin schien in Düsseldorf zwischendurch öfter die Sonne als vorhergesagt, aber dick einmummeln musste man sich trotzdem.

Heute habe ich mal wieder besonders kleine Augen. Nachdem Luis seine nächtlichen Schlafphasen auf 3-4 Stunden gesteigert hat, wollte er heute Nacht wieder öfter was trinken. Ich denke, er hat wieder einen ordentlich Wachstumsschub. Dafür hat er mir über die Feiertage etwas mehr Schlaf gegönnt – ein schönes Ostergeschenk;-) DSC02689Mein erstes Osterfest als Mama. Na gut, mit einem 3 Monate alten Baby ist die Eiersuche noch flach gefallen, aber trotzdem gab es von Onkel Felix und Tante Charlotte, Groß-Cousine Lisa und meiner lieben Freundin Eva kuschelige Geschenke, wie zum Beispiel das Kissen-Monster, das beim Schütteln brummt, das Kuschel-Schaf und die weiße Eisbär-Handpuppe. Die hat Lisa aus Brüssel mitgebracht und damit wächst Luis´ Zoo rasant und wird sogar richtig international. Das braun-orange farbene Nashorn ist von meiner Freundin Johanna aus Südafrika. Und meinen beiden Männern habe ich noch das süße graue T-Shirt ins Nest gelegt, weil Papa zu Hause einfach einen tollen Job macht 😉

Wahnsinn, wie schnell die Feiertage ´rum gegangen sind. Mit so einem kleinen Wurm rast die Zeit noch schneller oder? Unsere Besuchs-Action ging Freitag direkt los. Die Cousine von meinem Mann, Lisa, kam mit ihrem Freund aus den USA, Evan vorbei. Darüber haben wir uns riesig gefreut, weil die beiden fast nur im Ausland unterwegs sind und wir sie selten sehen. Vorletztes Jahr haben wir sie in Peru besucht und haben beim Kaffee zu Hause über den sehr ereignisreichen Urlaub damals geplaudert.

Samstag ging es dann zu Freunden zum Fußball gucken: Dortmund gegen Bayern München. Da die Männer in unserem Freundeskreis fast alle BVB-Fans sind und viele auch Baby-BOYS haben, war es eine schwarz-gelbe Krabbelgruppe. Luis hatte selbstgestrickte Söckchen von Tante Ursel in den Vereinsfarben an und sein großer Kumpel Moritz rollte sogar im kompletten BVB-Outfit neben ihm hin und her. Was für ein süßer Anblick und vielleicht ja der Start einer neuen Fußball-Mini-Kicker-Runde, hihi. Am Ostersonntag waren Sebastians Bruder Felix und seine Freundin Charlotte auf Durchreise und kamen bei uns zum Kaffee und Kuchen vorbei. Die beiden haben Luis zum ersten mal live gesehen und waren so entzückt, dass sie ihn gar nicht wieder hergeben wollten;-) Luis war vor allem von seinem Onkel offensichtlich auch ganz angetan, hat ihn die ganze Zeit beobachtet und fixiert.

Den Ostermontag haben wir dann abgerundet mit der Taufe von Luis´ Kumpel Moritz. Das BVB-Outfit hat der natürlich eingetauscht in eine super süße und festliche Taufkombination mit Mini-Hosenträgern. Entzückend!! Luis hat dagegen noch keine Festtagsklamotte, aber bis zur Taufe haben wir ja auch noch Zeit. In welchem Alter habt ihr denn eure Kinder taufen lassen? Oder habt ihr euch gegen diese Zeremonie entschieden?DSC02687

Gerade schläft Luis ganz selig und ich bin immer wieder begeistert und stolz, wie brav und ruhig er generell ist. Selbst als meine Kollegin und Haarstylistin Linda mir letzte Woche netterweise zu Hause meinen Ansatz gefärbt hat – der ging gar nicht mehr!!! – hat mein Sohnemann tatsächlich über 2 Stunden nur gebrabbelt und sich mit seinem Greifbuch beschäftigt, damit Mama mit ihrem Kopf wieder zufrieden ist.

Ein Super-Baby;-) Aber das denkt natürlich jede Mama über ihren Sonnenschein und es gibt gaaanz viele Super-Babies da draussen, stimmt´s? Und damit Luis auch viel Nahrhaftes und Gesundes über die Muttermilch bekommt, werde ich ab jetzt mal Kuchen, Plätzchen und Schoko-Ostereier etwas mehr einschränken. Zu viel Süßes ist nicht so optimal, schließlich sollen die Minis sich ja nicht an Zucker gewöhnen und auch in den ersten Wochen und Monaten kann Mama das schon beeinflussen, wie ihr unter „Die ersten 1.000 Tage“ nachlesen könnt.

Ich wünsche euch erstmal eine schöne Woche und freue mich, wenn ihr mir eure Ostererfahrungen schreibt. Bin gespannt, was der Hase bei euch so alles gebracht und angestellt hat;-)

Liebe Mama-Grüße, eure Miriam.